2:5 zum Abschluss

Mit einer 2:5 (0:2)-Niederlage gegen die SG Kachtenhausen/Hörste ist für uns die diesjährige Westlippische Hallenmeisterschaft zu Ende gegangen. In der Abschlusstabelle belegen wir damit den achten Platz von zehn Mannschaften.

Mit dem FC Augustdorf und dem TuS Asemissen haben wir die beiden Teams hinter uns gelassen, die wir hinter uns lassen mussten. Viel mehr gelang aber auch nicht. Über die gesamte Runde betrachtet hat uns vor allem unsere zu wechselhafte Besetzung zu schaffen gemacht. Mindestens gegen die SpVg Hagen-Hardissen (2:2) sowie gegen SG Waddenhausen/Pottenhausen (0:4) wäre in Bestbesetzung mehr drin gewesen.

Mehr drin wäre auch gegen die SG Kachtenhausen/Hörste gewesen. Dabei lag es dieses Mal aber nicht am fehlenden Personal, sondern an der Fülle gravierender individueller Fehler, die uns auf die Verliererstraße brachten. Allein Ulli Windolph verursachte mit zwei haarsträubenden Patzern in 1:1-Situationen zwei Gegentore. Weitere Ungenauigkeiten taten dann ihr Übriges.

So lagen wir fünf Minuten nach der Halbzeit schier aussichtslos mit 0:3 zurück. Dann allerdings zeigte sich, dass auch der Gegner verwundbar war. Ein Doppelpack von Carsten Opitz brachte uns auf 2:3 heran, und anschließend hatte Marco Holzapfel nach feiner Vorarbeit von Carsten Opitz die große Chance zum Ausgleichstreffer. Leider schoss er freistehend am Kasten vorbei. Als kurze Zeit später das 2:4 fiel, war unser Widerstand gebrochen. Wir kassierten dann noch ein Gegentor, brachten die Partie aber wenigstens halbwegs ordentlich zu Ende.

Es spielten: Kronshage - Friedrichs, Böhne, Holzapfel, Rose, Holz, Windolph - Opitz (2), Lücking

 

0:4 nach aufopferungsvollem Kampf

Mit dem allerletzten Aufgebot spielte unser Team gegen die SG Wadden-hausen/Pottenhausen. Urlaub und Verletzungen hatten unseren Kader deutlich verkleinert, so dass nur zwei Spieler zum Wechseln zur Verfügung standen.

Dennoch kämpfte unsere Mannschaft und konnte halbwegs mithalten. In der Defensive führten in der ersten Halbzeit drei individuelle Fehler zu drei Gegentoren. Beim 0:1 wurde der Gegenspieler nicht eng genug gedeckt. Beim 0:2 schüttelte ein gegnerischer Stürmer unseren Verteidiger ab, und das 0:3 wurde durch einen zu kurzen Rückpass eingeleitet. Bei allen Gegentoren war spürbar, dass die Unachtsamkeiten auch darauf zurückzuführen waren, dass alle Spieler durch die wenigen Erholungspausen ständig am Limit spielen mussten.

Nach der Halbzeit lief es dem Kräfteverschleiß zum Trotz etwas besser. Wir hatten einige Chancen, konnten mithalten und hätten ein Tor verdient gehabt. Leider fehlte unseren tapfer kämpfenden Jungs dann auch ein bisschen das Glück. Nicht unerwähnt werden bleiben darf, dass Torwart Sven Kronshage in beiden Halbzeiten mehrere gute Paraden zeigte und so weitere Gegentreffer verhinderte. Es mag sich ungewöhnlich anhören, aber in Bestbesetzung wäre gegen diesen Gegner wahrscheinlich etwas drin gewesen.

Es spielten: Kronshage; Holzapfel, Tlatlik, Friedrichs, Holz, Böhne, Lysek

 

Chancenlos beim 0:6 gegen Helpup

Die Geschichte zum 0:6 gegen den TuS Helpup ist schnell erzählt: Der Gegner war uns in allen Belangen überlegen und gewann auch in dieser Höhe verdient. Vier Treffer fielen im ersten Durchgang, nach der Pause musste Schnötti noch weitere zwei Mal hinter sich greifen.

Es spielten. Kronshage; Tlatlik, Böhne, Rose, Holzapfel, Friedrichs, Windolph; Lüking

 

Ohne Torwart, aber mit viel Einsatz zum 2:2

Eigentlich hatten wir in der Partie gegen die SpVg. Hagen-Hardissen an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen wollen, aber dieses Vorhaben wurde schon vor dem Anpfiff jäh zunichte gemacht. Schließlich hatte sich mit Sven Kronshage unser einziger Torwart kurzfristig verletzt abgemeldet.

Kurzerhand machten wir aus der Not eine Tugend und traten "ohne" Torwart an. Diese zugegebenermaßen gewagte Taktik schien gründlich schiefzugehen, denn relativ schnell lagen wir mit 0:2 im Hintertreffen. Doch nach und nach freundeten sich unsere Spieler mit der ungewohnten Situation an: Mit großem Einsatz und nahezu unbändigem Willen kämpften wir uns in die Partie. Dabei merkten wir, dass dieser Gegner keineswegs unverwundbar war. Wieder einmal jedoch gingen wir mit unseren Chancen recht schlampig um. Zum Glück ließ aber auch Hagen-Hardissen beste Gelegenheiten ungenutzt, gleich zweimal traf der Gegner nur den Pfosten. So blieben wir weiter im Spiel - erst recht, als Timm Kötter kurz vor der Halbzeit den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte. Ein eminent wichtiges Tor, das seine Wirkung auf beiden Seiten nicht verfehlen sollte.

Wir gingen mit neuem Selbstvertrauen in Durchgang zwei, Hagen-Hardissen trauerte der mehrfach verpassten Vorentscheidung hinterher. So entwickelte sich ein zähes Ringen zweier Teams auf Augenhöhe. Zu unserem Glück behielt Hagen-Hardissen seine Übergenauigkeit bei - drei (!) weitere Pfostentreffer waren die Folge. Aber auch wir erarbeiteten unsere mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Während der diesmal im Sturm agierende und deutlich besser aufgelegte Marco Lüking noch knapp scheiterte, war es schließlich einmal mehr unser Torjäger Carsten Opitz, der nach feinem Zusammenspiel mit Timm Kötter zum 2:2 traf.

Plötzlich war der Ausgang der Partie völlig offen. Beide Mannschaften drängten auf den Siegtreffer, beide Mannschaften hätten ihn erzielen können. Die beste Chance unsererseits dazu bot sich Stefan Friedrichs, der bis dahin ohne jedes Hallentraining und damit "aus der kalten Hose heraus" eine bärenstarke Abwehrleistung geboten hatte. Leider zielte "Fritze" ein klein wenig zu tief, so dass sein Schuss eine Beute des guten gegnerischen Keepers wurde. Schade, aber fairerweise sei gesagt: Ein solcher "lucky punch" 26 Sekunden vor der Schlusssirene wäre vielleicht auch des Guten etwas zuviel gewesen.

Angesichts des Verlaufs der Partie konnten wir mit der Punkteteilung durchaus zufrieden sein. Besonders erfreulich aber war der Weg zu diesem Teilerfolg, denn zum großen Einsatzwillen ausnahmslos aller Akteure kam eine vergleichsweise ordentliche Spielkultur. Fazit: Sollten wir in kompletter Besetzung an diese Leistung anknüpfen können, dann müssen wir in zwei der drei noch ausstehenden Spiele dieser Hallenrunde nicht chancenlos sein. Schau'n mer mal!

Es spielten: Tlatlik, Friedrichs, Holzapfel, Rose, Böhne, Kötter (1), Windolph - Opitz (1), Lüking

 

5:2-Erfolg gegen den FC Augustdorf

Das neue Jahr begann so erfreulich, wie das alte aufgehört hatte: mit einem Sieg bei den Westlippischen Hallenmeisterschaften. Im Duell der Kellerkinder konnten wir uns gegen den FC Augustdorf verdient mit 5:2 (1:1) durchsetzen, wenn auch der Sieg am Ende um mindestens ein Tor zu hoch ausfiel. Garant des Erfolges war einmal mehr unser Torjäger Carsten Opitz, der erneut drei Treffer zum Sieg beisteuerte. Außerdem glänzte er einmal als Vorbereiter.

Unser Start in die Partie war recht holprig. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir den Gegner in den Griff bekamen. Das lag auch daran, dass sich die Augustdorfer für eine recht ungewöhnliche Taktik entschieden hatten. Ihr Sturmführer postierte sich so oft es ging direkt vor unserem Keeper Sven Kronshage, was mehrfach für einige Verwirrung auf unserer Seite sorgte. Nach und nach aber erarbeiteten wir uns einige gute bis sehr gute Chancen, mit denen wir jedoch - bis auf eine Ausnahme - recht schlampig umgingen. Und als Carsten Opitz den Bann endlich gebrochen hatte, dauerte es nicht lange, bis wir uns den Ausgleichstreffer einfingen. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit.

Auch im zweiten Durchgang blieben wir spielbestimmend. Klasse das ganz wichtige 2:1, als sich Carsten Opitz nach einer Ecke von Timm Kötter energisch im Torraum durchsetzte. Ebenfalls aus einer Ecke resultierte das 3:1 durch Marco Holzapfel. Anstatt nun jedoch die eigene Überlegenheit auszuspielen, gestatteten wir den Augustdorfern postwendend den Anschlusstreffer. So musste die Tat des Tages her, um alle Zweifel an unserem Sieg zu beseitigen. Die gelang Carsten Opitz mit einem technisch exzellenten Schuss per Außenrist, der für den guten FC-Keeper unhaltbar im rechten oberen Torwinkel der Augustdorfer einschlug. Man kann es kurz machen: Das war ein sensationeller Treffer!

Timm Kötter machte dann den Deckel drauf. Kurz vor der Schlusssirene tanzte er gekonnt den Augustdorfer Torwart aus und vollendete zum 5:2.

Mit den beiden Erfolgen gegen den TuS Asemissen und den FC Augustdorf haben wir die Mannschaften geschlagen, die wir schlagen können. In den noch ausstehenden vier Partien dieser Hallenrunde werden wir es nun mit Gegnern zu tun bekommen, die wir nur schlagen können, wenn wir am absolut oberen Limit agieren. Die Pflicht ist getan - mal schauen, ob uns noch ein Kürstück gelingt.

Es spielten: Kronshage - Tlatlik, Holzapfel (1), Holz, Rose, Lüking, Windolph - Kötter (1), Böhne, Opitz (3)

 

Wegen und trotz Opitz zum 3:2-Sieg

Er ließ Erinnerungen an Fußball-Rüpel Eric Cantona wach werden: Carsten Opitz drückte der Partie gegen den TuS Asemissen seinen Stempel auf - leider jedoch nicht nur im positiven Sinne. Denn zu den drei tollen Treffern, die unser Sturmführer erzielte, kamen auch zwei Zeitstrafen und die rote Karte. Am Ende stand nach überaus hitzigen und selten gutklassigen 50 Spielminuten immerhin ein knapper, aber verdienter 3:2 (2:2)-Sieg für unser Team und damit das erste Erfolgserlebnis in der diesjährigen Hallenrunde überhaupt.

Dank Sonderkorrespondent Robin Böhne, der unseren Auftritt still und mit großer Leidensfähigkeit von der Tribüne aus verfolgte, können wir an dieser Stelle erstmals auch ein minutengenaues Spielprotokoll anbieten, das sich wie folgt liest: 0:1 (2. Minute) nach einem Zuordnungsfehler in unserer Abwehr (mit Blick auf eigene Abhängigkeiten hat unser Korrespondent hier auf eine konkrete Namensnennung verzichtet), 1:1 Opitz (9. Minute), 2:1 Opitz (nur 20 Sekunden später), 2:2 (21. Minute) in Unterzahl nach einer Zeitstrafe gegen Opitz, 3:2 Opitz (26. Minute), 40. Minute weitere Zeitstrafe und Rote Karte für Opitz.

Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass wir uns gegen einen stark limitierten Gegner mehr zum Sieg gequält als gespielt haben. Zwar ließen wir einige gute Chancen ungenutzt - hier ist besonders der fulminante Lattenkracher von Erhard "Fetti" Schalk zu nennen -, doch über weite Strecken fehlte unserem Auftritt doch jegliche Struktur. Das wurde besonders sichtbar in Überzahl, die wir gleich zweimal nicht zu unseren Gunsten nutzen konnten. Wir werden uns deutlich steigern müssen, wenn der Erfolg gegen den TuS Asemissen nicht eine Eintagsfliege bleiben soll. Doch soll an dieser Stelle der Optimismus das letzte Wort behalten: Der Kader vom Samstag gibt immerhin Anlass zu der Hoffnung, dass eine solche Leistungssteigerung durchaus möglich sein könnte.

Es spielten: Kronshage - Schalk, Brinkmann, Friedrichs, Tlatlik, Windolph - Kötter, Böhne, Opitz (3)

 

Der absolute Tiefpunkt!

Der absolute Tiefpunkt ist erreicht: Nach zuletzt herben Niederlagen gegen den TSV Oerlinghausen und den TuS Leopoldshöhe brachten wir für den dritten Spieltag und die Partie gegen die TSG Holzhausen/Sylbach nicht einmal mehr eine Mannschaft zusammen. Schweren Herzens musste Obmann Peter Tietz das Spiel absagen. Einfach beschämend und sicher Grund für jeden von uns, die eigene Einsatzbereitschaft von noch einmal kritisch zu überprüfen. Zwar spielt am Ende jeder für sich und wir alle nur für unseren Spaß, doch als Mannschaft stehen wir auch für den Ruf des Vereins ein.

 

1:12 gegen den TuS Leopoldshöhe

Es waren sehr viele Gegentore, doch sie fielen: Das Spiel gegen den Titelverteidiger TuS Leopoldshöhe endete mit 1:12 (0:4) und damit im Debakel für uns. Die Niederlage war verdient - und leider muss man sagen sagen, sie war es auch in dieser Höhe. Oliver Böhne erzielte unseren Treffer des Tages.

Es spielten: Sven Kronshage - Oliver Böhne (1), Christoph Lysek, Christian Rose, Marco Lücking, Daniel Osper, Ulli Windolph

 

Herbe 1:8-Klatsche zum Auftakt

Die neue Hallenrunde begann für uns mit einer herben Schlappe: Am ersten Spieltag kassierte unsere Altliga-Mannschaft gleich eine 1:8-Klatsche gegen den TSV Oerlinghausen. Zwar ist dieser Gegner auch in den zurückliegenden Spielzeiten stets zu stark für uns gewesen, doch konnten wir zuletzt die Ergebnisse deutlich besser in Grenzen halten.

Nicht so diesmal: Schon in der Anfangsphase gab es Abstimmungsprobleme, die vom Gegner konsequent ausgenutzt wurden. Nach acht Spielminuten führte Oerlinghausen bereits mit 3:0. Anschließend wurde es langsam etwas besser. Gelegentliche Entlastungsangriffe führten jedoch nicht zum Anschlusstreffer. Kurz vor der Halbzeit konnte Oerlinghausen dann auf 4:0 erhöhen.

In der zweiten Halbzeit war Oerlinghausen weiterhin die stärkere Mannschaft. Der Gegner zeigte eine wirklich gute Leistung. In unseren Team machte im Prinzip jeder Spieler wenigstens einen individuellen Fehler, der gleich mit einem Gegentor bestraft wurde. So kam es, dass wir im Verlauf der zweiten Halbzeit weitere vier Gegentore kassierten.

Carsten Opitz erzielte wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff den Ehrentreffer. Bester Spieler war Torwart Sven Kronshage, der mit mehreren Paraden eine zweistellige Niederlage verhinderte.

Am kommenden Samstag, 8. November, dürfte die Aufgabe für uns kaum leichter werden. Gegner ist dann der in den letzten Jahren übermächtige TuS Leopoldshöhe. Anpfiff zum Derby ist um 16.30 Uhr in der Sporthalle des Niklas-Luhmann-Gymnasiums in Oerlinghausen. Der TuS startete das Unternehmen Titelverteidigung am vergangenen Wochenende mit einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen die SpVg. Hagen-Hardissen.

Gegen den TSV Oerlinghausen spielten für uns: Kronshage; Friedrichs, Brinkmann, Holz, Böhne, Rose, Jaschke, Opitz (1)

 

Altherren-Hallenrunde 2013/2014