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Bezirksmeisterschaften Ostwestfalen/Lippe in Warburg  

Bei den diesjährigen Meisterschaften des neu gebildeten Bezirks Ostwestfalen/Lippe haben Uli Watermann, Bernd Wüstenbecker und Thibaud Arends vom TuS Bexterhagen teilgenommen.

Die Altersklasse Ü60 gewann Bernd Wüstenbecker in einem spannenden Endspiel mit 3:2 Sätzen gegen Uli Watermann. Beide dürfen daher bei den Westdeutschen Meisterschaften der Senioren im Dezember in Hamm teilnehmen.

Bernd Wüstenbecker als Sieger in der Altersklasse Ü60 vor Uli Watermann
Bernd Wüstenbecker als Sieger in der Altersklasse Ü60 vor Uli Watermann

Zusammen gewannen beide auch die Doppelkonkurrenz.

Doppelsieger in der Altersklasse Ü60 Bernd Wüstenbecker/Uli Watermann
Doppelsieger in der Altersklasse Ü60 Bernd Wüstenbecker/Uli Watermann

In der Herren A-Klasse belegte Bernd Wüstenbecker den 2. Platz und ist damit für die Westdeutschen Meisterschaften im Januar in Rees qualifiziert, unser Youngster Thibaud Arends erreichte in der A-Klasse das Viertelfinale. 

2. Platz für Bernd Wüstenbecker in der Herren A-Klasse
Platz 2 für Bernd Wüstenbecker in der Herren A-Klasse
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Deutliche Leistungssteigerung beim 6:9 gegen Tabellenführer Herne Vöde lässt hoffen  

Wer am Samstagabend den Weg als Zuschauer in die kleine Halle in Wülfer gefunden hatte sah ein Spiel zweier Mannschaften die durch Spielwitz, Kampfgeist aber vor allem durch ihre faire Spielweise nicht nur die Zuschauer begeisterten.

Zu Beginn der Partie waren wie immer die Doppelpaarungen ein wichtiger Fakt, um gut in das Spiel zu kommen. Hier zeigte sich ein furios angreifendes Einser-Doppel. Korf/Watermann besiegten Bäcker/Manevic mit 11:1, 11:2 und 11:4 überraschend deutlich. Wüstenbecker/ Sauerland hatten gegen das Gäste-Spitzendoppel Haake/Zimon im fünften Satz nach gutem Spiel das Nachsehen. In Doppel drei hatten Thomas Reinhardt und Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff kein zwingendes Konzept, um sich im Entscheidungssatz gegen die Gäste aus Herne als Sieger zu behaupten.

Es stand also 1:2 nach den Doppeln, und die erste Einzelrunde begann. Jonas Korf, im Doppel noch der überragende Angreifer am Tisch, konnte diese Leistung im Einzel nicht wiederholen. Er musste seinem Gegner Manevic beim 1:3 zum Sieg gratulieren. Bernd Wüstenbecker war dann gegen Haake ebenfalls nicht zwingend genug, um den fleißigen Linkshänder aus Herne in Schach zu halten. Immer wieder zog er seine unorthodoxe Vorhand und brachte sie treffsicher ins Ziel. Auf Uli Watermann wartete dann mit Zimon ein junger talentierter Angreifer, der immer wieder mit kuriosen Vorhand-Spin- Bällen den Routinier vor größere Probleme stellte. Watermann gelang es dann doch, das Spiel noch mit 3:1 zu gewinnen und damit den ersten Einzelpunkt einzufahren. Postwendend stellten die Gäste den alten Abstand wieder her, denn Busemann konnte mit 3:1 gegen Thomas Reinhardt punkten. Busemann hatte ein trickreiches Aufschlagspiel und eine besonders starke Vorhand, mit der er das Spiel bestimmte. Kim Sauerland war in seinem ersten Einzel gegen Osmani zwar gut im Spiel, musste aber letztendlich beim 1:3 die stärkere Offensive seines Gegners anerkennen. Im letzten Einzel des ersten Durchgangs kam es dann zum Spiel Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff gegen Bäcker. Nach dem ersten Satz hatte wohl niemand damit gerechnet, dass Jo-Jo das Spiel gewinnen kann. Denn der junge Herner spielte Angriffs-Tischtennis vom Feinsten und setzte den Routinier mächtig unter Druck. Im weiteren Spielverlauf konnte Meyer zu Wendischhoff jedoch durch gezielte Blockbälle den Angriffssturm unterbinden und machte im fünften Satz den Sack zu. Damit konnte er 16 Pluspunkte für das TTR-Ranking notieren.

Die zweite Einzelrunde wurde anschließend mit den Spielen Korf gegen Haake und Wüstenbecker gegen Manevic eingeläutet. Haake konnte auch hier immer wieder mit seiner Vorhand punkten, und Jonas Korf beim 3:0 in die Schranken weisen, während Bernd Wüstenbecker in spannenden Sätzen mit 3:1 seinen Gegner niederrang. Im mittleren Paarkreuz mussten Uli Watermann und Thomas Reinhardt nun noch einmal alle Register ziehen, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Leider musste Uli Watermann gegen Busemann knapp in drei Sätzen passen. Thomas Reinhardt machte es dagegen am Nebentisch spannend, war aber letztendlich nach hartem Fight gegen Zimon doch erfolgreich. Die Spannung blieb also erhalten, und der anvisierte Punktgewinn gegen den Tabellenführer blieb noch möglich. Unser Noppenspezialist Kim Sauerland musste nun gegen Bäcker ran, der schon zuvor gegen Meyer zu Wendischhoff ein großes Spiel machte. Kim agierte hier überraschend stark und gewann verdient in fünf hart umkämpften Sätzen. So konnte auch er sich, genau wie Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff, über satte 16 Punkte im TTR-Ranking freuen. Im Schlusseinzel der zweiten Runde ging es nun um die Wurst. Wenn Meyer zu Wendischhoff hier gewinnt, könnte es im Schluss-Doppel noch zum Teilerfolg reichen. Sein Gegner Osmani spulte dann aber routiniert und souverän sein Pensum herunter, so dass es beim 0:3 keine Siegchance mehr gab.

Uli Watermann fasst zusammen: „Auch wenn wir hier heute verloren haben so haben wir auch gezeigt dass es möglich ist, gegen jeden Gegner zu punkten. Wir haben Selbstvertrauen getankt und werden sicher bis zum nächsten schweren Spiel in Elsen gut vorbereitet sein.“

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Erneute 2:9-Schlappe in Greven macht nachdenklich  

Spiele am Sonntag morgen haben in der Tat einen eigenen Charakter. Besonders, wenn es ins Münsterland geht, und Greven die Ballkünstler aus Lippe vor größere Probleme stellt.

Auch wenn es im letzten Vergleich ein 8:8 gab, waren diesmal die Grevener in allen Belangen überlegen. Nach den Doppeln, wo zumindest Korf/Watermann gegenhalten konnten, war nur noch Bernd Wüstenbecker im Einzel gegen die Nr. 1 der Gastgeber, Maximilian Haddick, mit 3:2 erfolgreich. 

Uli Watermann formuliert nach dem Spiel: „Sicherlich hätte man heute den einen oder anderen Punkt mehr erzielen können. Es sollte aber nicht sein und die zweite Saisonniederlage war besiegelt.“.

Der TuS Bexterhagen hat nun am nächsten Wochenende einen ganz starken Gegner zu Gast. Nämlich den aktuellen Tabellenführer und Favoriten auf die Meisterschaft, den TTC Herne-Vöde. Hier wird es sicher wieder schwer werden zu punkten. Aber nichts ist unmöglich und die Hoffnung, zu Hause mit den Fans im Rücken ein gutes Spiel zu machen, ist gegeben.

Spielbeginn ist am 23.9.2023 um 18:00 in Wülfer. Wir freuen uns darauf und werden wieder alles versuchen, um einen Punkt in Wülfer zu behalten.

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 Missglückter Saisonstart in Bergkamen – SuS Oberaden eine Nummer zu groß 

Bei schweißtreibenden Temperaturen musste der TuS Bexterhagen am Samstagabend in Oberaden in eine bittere 2:9-Niederlage einwilligen.

Die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet wird nominell als viertstärkstes Team im Ranking geführt und demonstrierte diese Spielstärke in beeindruckender Manier.

Zu Beginn der Partie konnten die Bexterhäger in den Doppeln sogar überraschend gegenhalten und gingen mit 2:1 in Führung. Jonas Korf/Uli Watermann sowie Thomas Reinhardt/Jo -Jo Meyer zu Wendischhoff besiegten ihre Gegner nach spannenden Sätzen jeweils mit 3:1. Bernd Wüstenbecker und Kim Sauerland mussten dagegen dem Spitzendoppel der Gäste beim 0:3 gratulieren. 

In den darauffolgenden Einzeln überließen die Oberadener den Bexterhäger Ballkünstlern ganze 5 Sätze, und demonstrierten hier ein deutlich überlegenes spielerisches Potential bei Saunatemperaturen. 

Uli Watermann fasst zusammen: „Natürlich war uns klar, dass wir hier wahrscheinlich keinen Punkt mitnehmen können. Aber die Niederlage frustriert schon ein bisschen. Die nächste schwierige Aufgabe steht allerdings bereits unmittelbar bevor, wenn es am Sonntagmorgen ins Münsterland geht, und der SV Greven gegen uns sein erstes Spiel in der Saison bestreitet. Die Grevener haben sich noch einmal im Spitzenpaarkreuz verstärkt und werden wieder ein sehr starker Gegner sein. Die letzten Spiele gegen die Münsterländer waren immer sehr knapp und spannend. Vielleicht gelingt hier ein erster Punktgewinn. Anschlag ist am 17.09.2023 um 11:00 Uhr in der Emssporthalle Lindenstr. 53 in Greven.  Fans sind natürlich herzlich willkommen.“.

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Mission Klassenerhalt des TuS Bexterhagen in der Tischtennis-Verbandsliga 

Die vergangene Saison 2022/23 wird beim Verbandsligisten TuS Bexterhagen als die Saison mit den seit Jahren meisten Verletzungssorgen in Erinnerung bleiben. Überraschend gab es dennoch ein versöhnliches Ende, da die Arminia aus Ochtrup wegen Personalmangels ihr Team in letzter Minute aus der Verbandsliga zurückzog und die Klasse so gehalten werden konnte.

Das Ziel heißt „Klassenerhalt“ – das steht als neue Herausforderung im Fokus der Bemühungen der Bexterhäger Ballkünstler. Da durch die Ligen-Reform die Verbandsliga erneut deutlich an Spielstärke dazugewonnen hat, steigen die spielerischen Ansprüche in jedem Paarkreuz an alle Spieler. Auf der anderen Seite gibt es eine neue Abstiegsregel, die nicht wie in der abgelaufenen Serie vier Mannschaften in den „sauren Apfel des Abstiegs bzw. der Relegation beißen“ ließ, sondern nur drei. Der TuS bietet hierzu sieben Akteure auf, von denen insbesondere der neu im Team aufschlagende Thibaud Arends noch viel Entwicklungspotential hat. Auch Spitzenspieler Jonas Korf will in der kommenden Saison bei jedem Spiel dabei sein. Daneben setzt der TuS auf die bewährten Stammkräfte Bernd Wüstenbecker, Uli Watermann, Thomas Reinhardt, Kim Sauerland und Joachim Meyer zu Wendischhoff. Viel wird von den Doppeln abhängen, denn in jedem Match sind 12 Einzel- und immerhin 4 Doppel-Punkte zu vergeben. Von der Papierform ist der Neuling Herne-Vöde Favorit, auch die TuRa aus Elsen hat berechtigte Ambitionen auf den zum Aufstieg berechtigenden Platz eins. Der TTC Mennighüffen liegt an Position 3 in Lauerstellung, gefolgt vom TuS Oberaden, einer Mannschaft aus dem Ruhrgebiet. DJK Avenwedde 2 sowie NRW Liga-Absteiger SV Menne nehmen die Plätze 5 und 6 ein. Im Mittelfeld finden sich von Position 7-9 der TTC Münster, gefolgt von den zwei ostwestfälischen Teams des TTC Petershagen und des Landesliga-Aufsteigers TTU Bad Oeynhausen. Kritisch wird es dann ab Tabellenplatz 10, der für die Relegation erreicht werden müsste. An dieser Position ist die SV Greven eingestuft, gefolgt von Aufsteiger SC Westfalia Kinderhaus. Die rote Laterne im Punkteranking hat auf Platz 12 der TuS Bexterhagen.

Presseansprechpartner Uli Watermann resümiert: „Natürlich lassen wir uns durch die Papierform nicht aus dem Konzept bringen und streben Platz 9 an, um die Klasse sicher zu halten. Zahlen sind nicht alles und Überraschungen in die eine oder andere Richtung sind beim Tischtennis immer möglich. Wir freuen uns auf die neue Serie und laden alle Fans herzlich zu unseren Spielen in den Hexenkessel von Wülfer ein.“.

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Tischtennis: Doppel im Achtelfinale der Europameisterschaften der Senioren 

Ende Juni fanden die Europameisterschaften der Senioren im norwegischen Sandefjord statt. Der TuS Bexterhagen war dort durch Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff und Bernd Wüstenbecker vertreten. Insgesamt traten dort mehr als 1700 Teilnehmer an – davon 240 in der Ü60-Klasse der Herren.

Im Einzel konnten beide die Vorrunde ohne Niederlage beenden. Nach einem klaren Sieg in der Hauptrunde gegen einen Schweden schied Meyer zu Wendischhoff gegen den Engländer Paul Whiting mit 3:1 Sätzen aus. Wüstenbecker musste na­ch Siegen gegen den norwegischen Seniorenmeister Jon Olav Haugen und einen Schweden dem Bronzegewinner Matthias Bluhm unter den letzten 32 gratulieren. Europameister wurde der Däne Lars Hauth.

Auch im gemeinsamen Doppel gewannen die Bexterhäger alle drei Spiele der Vorrunde. Nach weiteren Siegen gegen ein spanisches und ein französisches Duo kam im Achtelfinale mit 3:1 Sätzen das Aus.

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TuS Bexterhagen bleibt weiter TT-Verbandsligist

Lange musste man hoffen und zittern, ob es auch im nächsten Jahr eine TT-Verbandsliga-Mannschaft in Bexterhagen geben kann. Nun hat ausgerechnet die Reserve des SC Arminia Ochtrup durch ihren Rückzug aus der Liga dafür gesorgt, dass es in Bexterhagen auch in der nächsten Saison Spitzentischtennis zu sehen gibt. 

Uli Watermann kommentiert die Lage beim Verbandsligisten und glaubt an eine bessere Saison ohne Verletzungssorgen und Ausfällen von Spielern: „Wir sehen mit Zuversicht in die neue Saison und haben nochmal das Team durch junge Kräfte verstärkt. Thibaud Arends gehört nun fest zu den ersten Sechs, und unsere Nr.1 Jonas Korf möchte auch nochmal angreifen und möglichst alle Spiele bestreiten. Die Routiniers Bernd Wüstenbecker, Thomas Reinhardt sowie Jo – Jo Meyer zu Wendischhoff gehören ebenso dazu wie Uli Watermann und Kim Sauerland, der auch als Mannschaftsführer aktiv sein wird. Mit dieser Formation sollte es möglich sein, in der neuen Saison eine wettbewerbsfähige Mannschaft ins Rennen zu schicken. Wir laden auch wieder alle TT-Fans zu unseren Heimspielen im Hexenkessel von Wülfer zu spannenden Begegnungen ein und freuen uns auf Euch“.

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Bernd Wüstenbecker holt zwei Bronzemedaillen bei Deutscher Tischtennis Seniorenmeisterschaft

Über 500 Sportler trafen sich an 3 Tagen zur Ermittlung der besten Senior*innen in 10 Altersklassen. Bei bestem Frühlingswetter und hervorragender Organisation seitens der Ahrensburger Tischtennisgemeinde entwickelten sich spannende und dramatische Spiele mit hochklassigen Ballwechseln in allen Altersklassen.

Bernd Wüstenbecker hatte sich für die AK 60 qualifiziert und spielte im Einzel an Position 8 gesetzt in der Gruppe seine Stärken aus. Zwei Siege und eine Niederlage brachten Platz 1 und damit den Einzug in die Hauptrunde des 32-er Feldes. Hier gab es dann ein klares 3:0 gegen Schultz aus Baden-Württemberg. Im Viertelfinale wartete nun der an Position 1 gesetzte Klaus Werz auf den Lipper Ballkünstler. Es entwickelte sich über 5 Sätze eine Partie auf Augenhöhe, die dann aber doch mit 9:11 denkbar knapp verloren ging. Dennoch war es eine grandiose Leistung von Bernd Wüstenbecker. 

An der Seite des im Einzel an Position zwei gesetzten Hessen Klaus Scherb spielte er auch im Doppel eine tragende Rolle. Beide Akteure kämpften sich bis ins Viertelfinale vor und besiegten hier zwei starke Spieler aus Schleswig-Holstein in 5 Sätzen. Im Halbfinale war dann allerdings die Kombination Klaus Werz/Alexander Mohr eine Nummer zu groß. 

In der Mixed Konkurrenz hatte Bernd Wüstenbecker dann die Ehre an der Seite von Jutta Dasberg, der späteren deutschen Meisterin im Einzel aus Appelhüsen im Münsterland, zu spielen. Beide spielten sich hier problemlos bis ins Halbfinale vor. Dort wartete dann mit Hoffmann/Mohr ein eingespieltes Paar auf die Westfalen. Letztendlich setzten sich die Baden Württemberger nach spannenden Sätzen mit 3:1 durch.

Der zweite lippische Teilnehmer Uli Watermann in der AK 60 hatte es zu Beginn in der Gruppe mit drei recht unorthodox agierenden Spielern zu tun. Zwei 3:0-Siege und eine Niederlage gegen Uwe Christlieb machten den Hauptrundeneinzug perfekt. Hier konnte er dann gegen Bent Holm, einem ehemaligen Jugend-Nationalspieler, nicht mehr die Leistung abrufen um ins Viertelfinale einzuziehen. 0:3 lautete das Ergebnis. 

Etwas besser lief es dann aber im Doppel an der Seite von Gerken. Hier spielte man im Viertelfinale gegen Dordevic/Schorradt sehr gut. Leider konnten sie teilweise hohe Führungen nicht ins Ziel bringen und verloren mit 1:3 Sätzen.Uli Watermann kommentiert das Abschneiden der Lipper TT-Cracks: „Summa Summarum war es eine großartige Veranstaltung mit einer gelungenen Players-Party und Tanz in den Mai sowie zwei Bronze-Medaillen für Bernd Wüstenbecker, der damit nach seinem Doppel-Titel aus dem letzten Jahr weiteres Edelmetall zur Sammlung hinzufügen konnte.“

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TuS Bexterhagen wird Westdeutscher Vizemeister in der Ü60 Senioren-Konkurrenz in Warstein

Am vergangenen Wochenende trafen sich die besten Seniorenteams aus Nordrhein-Westfalen, um ihre Mannschafts-Meister zu ermitteln. In der Klasse der über 60-jährigen starteten Bernd Wüstenbecker, Ulrich Watermann, Joachim Meyer zu Wendischhoff und Uli Schäfer und vertraten damit den Bezirk OWL zum wiederholten Mal sehr erfolgreich.

Die Meisterschaften erstreckten sich über ein ganzes Wochenende und begannen um 9:00 Uhr morgens mit den Spielen. Acht Mannschaften in zwei Gruppen zu je vier Teams standen sich gegenüber. In Gruppe eins spielten die Titelverteidiger aus Bergneustadt, der TTC Holzwickede, dann eine Mannschaft aus Arsbeck, und der TTC Petershagen-Friedewalde. In der zweiten Gruppe spielten neben dem TuS Bexterhagen die TSC Eintracht Dortmund, TTC Stolberg-Vicht und die DJK Dellwig.

Natürlich war allen Beteiligten klar, dass es am Ende nur einen Sieger geben konnte, und der hieß TTC Schwalbe Bergneustadt. Diese Mannschaft ist in der Lage auf jeden Gegner passend zu reagieren. Alle anderen Teams waren relativ ausgeglichen besetzt, auch wenn hier und da mal ein Topspieler ersetzt werden musste.

Aus Bexterhäger Sicht ergab sich dadurch eine durchaus aussichtsreiche Position die Gruppe zwei zu gewinnen und damit am Sonntag das Halbfinale spielen zu können. Durch drei aufeinanderfolgende klare Siege gegen TSC Eintracht Dortmund (4:0), DJK Dellwig (4:2) und Stollberg-Vicht (4:0) stand man am Ende des Tages tatsächlich als Gruppen-Erster in der Tabelle fest. In der ersten Gruppe gab sich der Titelverteidiger TTC Schwalbe Bergneustadt bei drei klaren 4:0-Siegen keine Blöße. Der TTC Holzwickede als Gruppenzweiter konnte sich ebenfalls für das Halbfinale qualifizieren, sodass es am Sonntagmorgen gleich zu dem Duell gegen den TuS Bexterhagen kam. Holzwickede war im Vorfeld als besonders schwierig einzuschätzen. Durch eine Verletzung des Topspielers Uwe Witte war die Chance auf einen Sieg größer geworden. Letztendlich gab es einen klaren 4:0-Sieg. Hier glänzte besonders Joachim Meyer zu Wendischhoff mit einem 3:1-Sieg gegen Achim Becker, der eigentlich für den TuS Bad Oeynhausen spielt, aber in diesem Fall die Holzwickeder verstärken sollte. Uli Watermann und Bernd Wüstenbecker siegten souverän gegen Möller und Rupcic. Da Bergneustadt am Nebentisch im zweiten Halbfinale gegen TSC Eintracht Dortmund mühelos mit 4:0 gewann, standen die Finalteilnehmer mit Bergneustadt und Bexterhagen fest.

Die Bergneustädter gelten ja seit Langem als unbesiegbar, und es sollte auch am heutigen Tag keine Veränderung des Tatbestandes geben. Wer allerdings glaubt, dass es ein leichtes gewesen wäre gegen den TuS Bexterhagen zu gewinnen, wurde eines Besseren belehrt. Der extra für dieses Endspiel eingeflogene Doppelweltmeister und ehemalige 6-fache Sowjetische Meister Boris Rosenberg betrat pünktlich um 8:30 Uhr die Halle, und die Zuschauer und Spieler staunten nicht schlecht. Natürlich war klar dass er sich hier keine Blöße geben wird, und trat entsprechend selbstbewusst an die Platte.

Im ersten Einzel des Finales hieß sein Gegner Uli Watermann. Der hatte nichts zu verlieren und verlangte dem Meister alles ab. Eine 2:0-Satzführung für Watermann war natürlich schon sensationell. Und als es 5:5 im dritten Satz stand dachte man schon, da geht jetzt was. Denn am Nebentisch spielte sich Bernd  Wüstenbecker mit einem überraschenden 3:2-Sieg gegen den vielfachen deutschen Meister Manfred Nieswand in die Herzen der begeisterten Zuschauer. Auch wenn es für Uli Watermann trotz exzellentem Spiel nicht mehr zu einem Sieg reichte, so konnte Bernd Wüstenbecker doch den 68-jährigen Überflieger des Seniorentischtennis mit 11:9 im fünften Satz besiegen. Der Gegner war also gewarnt, und es ging spannend zu. Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff musste am Nebentisch gegen Sandor Jankovic spielen, der diesmal mit einem klaren 3:0-Sieg seine Farben mit 2:1 in Führung brachte. 

Das Doppel sollte nun darüber entscheiden, ob es noch zum Ausgleich kommt oder die 3:1-Führung der Favoriten gelingen kann. Hier waren die beiden Profis Rosenberg und Nieswand die eindeutig besseren Akteure am Tisch. Aber im ersten Satz boten die Bexterhäger Uli Watermann und Bernd Wüstenbecker wirklich großartig Paroli. Nur ein absolut unorthodoxer Ballwechsel sorgte für das 9:11 und den ersten Satzverlust. Dann spielten beide Bergneustädter ihre Erfahrung und Spielstärke aus, sodass es nicht mehr spannend wurde. Die Partie stand nun 1:3 aus Bexterhäger Sicht. 

Die nächsten beiden Einzel sollten dann noch einmal zeigen, wie kampfbetont das ganze Spiel von Beginn an war. Uli Watermann gab noch einmal Alles, um Manfred Nieswand in Bedrängnis zu bringen. Und das tat er wirklich bravourös mit letzter Kraft. Mit 1:3 Sätzen und toller kämpferischer Leistung musste er aber letztendlich die Überlegenheit des Meisters anerkennen.

Damit gewann erwartungsgemäß die Mannschaft mit den höchsten QTTR-Werten das Turnier und ist natürlich auch gleichzeitig der Topfavorit für die deutschen Mannschaftsmeisterschaften, die in Stuttgart Schwenningen stattfinden werden. Nur der Oldenburger TB wird den Bergneustädtern hier gefährlich werden können, denn die kaufen bekanntlich jedes Jahr die stärksten Spieler für die Seniorenmeisterschaften extra ein. Namen wie Wosik, Fetzner und Popal sind da an der Tagesordnung. Wie dem auch sei, der  TuS Bexterhagen hat sich hier sehr gut verkauft und kann sich Hoffnungen machen, als zweitstärkste Mannschaft des Turniers ebenfalls noch als Nachrücker nach Schwenningen zu fahren. 

Uli Watermann: „Natürlich sind wir gespannt, ob es klappen kann, aber die Freude über unsere abgerufene Topleistung am heutigen Tage überwiegt natürlich und lässt für die Zukunft hoffen. Bedanken möchten wir uns auch noch einmal bei Uli Schäfer, der sich trotz Erkrankung bereit erklärt hat, seinen Einsatz im Doppel zu ermöglichen. Wir wünschen ihm gute Besserung und einen guten Start in seinem neuen Verein in der Zukunft.“

Das nächste Highlight im Senioren-Tischtennis steht unmittelbar bevor, denn in Ahrensburg bei Hamburg gibt sich die Elite der Senioren die Klinke in die Hand. Bernd Wüstenbecker ist ebenfalls mit von der Partie. Wir wünschen ihm viel Erfolg und drücken die Daumen.

Bis dahin

Platz 2 bei den Westdeutschen Ü60 Senioren-Mannschaftsmeisterschaften für den TuS Bexterhagen
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Relegationsplatz nach 9:3-Sieg in Hiltrup gesichert

Nach einem 9:3-Auswärtssieg beim Absteiger der TT-Verbandsliga 1 TuS Hiltrup, stehen die Männer um Teamchef Bernd Wüstenbecker nun wieder als Teilnehmer für die anstehenden Relegationsrunden fest, die am 6. und 7. Mai im Ruhrgebiet stattfinden werden. 

Zur ungewohnten Startzeit am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr begann das entscheidende Spiel um den noch möglichen Klassenerhalt in der Liga. Die Doppel brachten zu Beginn der Partie eine 2:1-Führung für den TuS Bexterhagen. Bernd Wüstenbecker/Uli Watermann besiegten das Doppel Titgemeyer/Schulz mit 3:1 Sätzen, und Thomas Reinhardt/Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff mussten gegen das Einser Doppel Peter Anders/Julian Scherzinger mit 2:3 die Segel streichen. So blieb es Kim Sauerland/Uli Schäfer vorbehalten, mit einem 3:1 Sieg gegen Ralf Brameier/Thomas Heitger die 2:1-Führung zu festigen. 

In den Einzeln baute Bernd Wüstenbecker mit seinem 3:1-Sieg gegen Peter Anders die Führung weiter aus, die Uli Watermann beim 0:3 gegen Julian Scherzinger prompt wieder verspielte. Thomas Reinhardt hatte es dann mit Fritz Titgemeyer zu tun. Sein Abwehrspiel stellte aber keinen Stolperstein dar, so dass Thomas das Spiel mit 3:0 gewinnen konnte. Uli Schäfer machte ebenfalls ein starkes Spiel, und gewann mit 3:0 Sätzen gegen Schulz. Da sich danach auch Kim Sauerland und Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff klar mit 3:0 gegen ihre Gegner durchsetzten, stand es bereits 7:2 und die Überlegenheit der Bexterhagener wurde deutlich. 

Bernd Wüstenbecker spielte dann gegen Scherzinger noch einmal auf hohem Niveau und gewann im spannenden Fünf-Satz-Match mit 11:9. Uli Watermann musste leider auch in seinem zweiten Einzel passen, und der Gastgeber verkürzte noch einmal auf 3:8. Thomas Reinhardt tat sich anschließend in seinem zweiten Einzel doch schwerer als gedacht. Er konnte aber am Ende im fünften Satz gegen Schulz gewinnen, und der Sieg war perfekt. 

Uli Watermann analysiert: „Wir haben heute morgen unser erhofftes Ziel an der Relegation teilzunehmen erreicht, und wollen nun auch über diese den Verbandsligaplatz sichern. Ob das gelingt, wird sich im Mai zeigen, wenn es wieder gegen die starken Mannschaften aus dem Ruhrgebiet zu spannenden Duellen kommt. Bis dahin wird sicher noch die ein oder andere Trainingsstunde von Nöten sein, um dort zu bestehen. Wir freuen uns darauf und bedanken uns schon jetzt bei den Fans für die großartige Unterstützung bei den Spielen.“